Methodische Beschreibung

Die interdisziplinäre Lehre der Synergetik oder "des Zusammenwirkens von Energien und Kräften" wurde erstmalig von Prof. Hermann Haken anhand seiner Untersuchungen von Selbstorganisationsprozessen in der menschlichen Wahrnehmung und in der Natur dargestellt [10].

Neuere Forschungen im Bereich der Psychoneuroimmunologie [21] können die praktischen Beobachtungen im Synergetik- Veränderungsprozess weitestgehend erklären.

Innere Reisen (Gefühlsreisen)

Mit Augenbinde, in liegendem und entspanntem Zustand erleben Sie Ihre inneren Bilder, Vorstellungen und Gefühle.
Innere Reisen sind reine Selbsterfahrung im Sinne einer Selbstreflexion.
Da Sie in jedem Moment im Wachbewusstsein sind, entscheiden Sie über die Tiefe, den Inhalt und die Dauer Ihrer inneren Reise selbst.

Ihr Begleiter Ihrer Inneren Reise arbeitet nicht mit der Interpretation oder Wertung der Inhalte, erlebter Vorstellungen und Bilder Ihrer inneren Reise.
Er hat und benötigt auch keinerlei medizinische Kenntnisse, sondern unterstützt Sie mit Anregungen bzw. Mitgefühl, damit Sie im Innen die Lösung Ihrer Konflikte und Probleme erfolgreich durchspielen können.
Durch die Grundhaltung der professionellen Neutralität des Begleiters erhält Ihre "Innere Weisheit" optimale Voraussetzungen, die Führung zu übernehmen.
Sie wissen aus sich heraus im jeweiligen Augenblick genau, was das Beste für Sie ist.

Die neuronalen Strukturen und Netzwerke des Gehirn lassen bei Ihnen entsprechend Ihrem individuellen Energiefluss Bilder und Vorstellungen aufsteigen.
Sicherheitsmechanismen des Innenbewusstseins lassen dabei nur die Bilder und Gefühle aufsteigen, die Ihrem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechen.

Durch Ihr aktives fühlen und bearbeiten der Inneren Bilder entwickeln sich die Bilder zu einem sog. "deterministischem Chaos".
Bisher blockierte Energie fließt wieder.
Wichtigster Ordnungsparameter dabei ist der eigenverantwortliche, liebevolle Umgang mit sich selbst sowie Handlungskompetenz.
Chaos ist das Auflösen oder Ändern einer starren Ordnung durch Selbstorganisation.

In diesem Zustand können so genannte Musterkippungen beobachtet, mit Hilfe Ihres Begleiters begleitet und reflektiert werden.
Sie entwickeln sich durch den Selbstorganisationsprozess der Wahrnehmung [10] in Richtung einer neuen kognitiven Ordnung.
Lassen Sie es geschehen, beginnt Energie zu fließen (weinen).
Abgespaltene Teile der Persönlichkeit integrieren sich.
Das führt zu mehr Verbundenheit mit sich und Anderen.
Es kommt zu verstärkter [Selbstregulation], Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Lebendigkeit, Harmonie (Liebe), Kreativität, Lebenskraft und Gesundheit.

Diese Qualitäten können nicht direkt, linear oder willentlich hergestellt werden, sondern entstehen als Begleiterscheinung des Veränderungsprozesses.
Im Verbundenheitstraining wird eine bestimmte Art der Selbstreflexion innerer Bilder, Vorstellungen und Gefühle erlernt.
Dies kann den Hintergrund von Krankheiten sichtbar machen und zu einem Auflösungsprozess schädlicher Erlebnismuster führen.

Aufgrund des im Bereich der Psychoneuroimmunologie [21] nachgewiesenen Zusammenhangs von neuronalen Erlebnismustern und körperlichen Symptomen können positive Veränderungen zu einer Stärkung des Immunsystems beitragen, so dass sich im Wirkungszusammenhang auf der körperlichen Ebene ein mehr an Gesundheit entwickelt.

Verbundenheitstraining leitet Menschen dazu an, Konflikte im Innen und Außen aktiv zu lösen.
Durch Selbstreflexion in den inneren Reisen gestalten sich innere Bilder und Gefühle wieder freundlicher und heller.
Nach den Erfahrungen vieler Sitzungen kann immer wieder festgestellt werden, dass Gesundheit mit freundlichen und hellen Innenweltbildern korreliert.

 

Inhaltsverzeichnis Abhandlungen

Anwendungsgebiete

Gesundheit

Krebs

Verbundenheitstraining

Europamodell